Challenge „Plastikfasten“

Eine Freundin von mir startete vor einiger Zeit auf Facebook ihre Degluttering-Challenge, die sie seitdem sogar noch regelmäßig wiederholt. Das ganze basierte auf diesem Artikel „How to throw out 465 possessions in a month“ des Telegraph.co.uk. Das Prinzip ist eigentlich ganz simple. Einen Monat lang wirft man weg, was man eigentlich doch schon lange nicht mehr braucht.

Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Tag eins wählt man eine Sache, Tag zwei natürlich zwei und so weiter. So kommt man nach einem Monat auf erstaunliche 465 unterschiedliche Dinge, die man – statt dass sie weiterhin im Schrank oder Keller vor sich herstauben – verschenkt, freecycled, wegwirft oder spendet. Und so kann die vollgestopfte Wohnung wieder etwas atmen.

Wie komme ich jetzt darauf? Zum einen fand ich die Challenge spannend und passenderweise sind wir im Januar umgezogen, so konnte ich sie im Ansatz auch anwenden.

Gleichzeitig stellt man aber auch fest, wie viel Plastik man tatsächlich gerade dabei wegwirft: hässlicher Kosmetiktaschenspiegel, verklebter Nagellack, angeschmolzene Tubberschüssel, schmieriger Lippenstift, altes Deo, Bewerbungsmapppenhüllen und und und. Erschreckend!

Zum anderen beschäftigt mich das hiesige Mülltrennungssystem, seitdem ich nach München gezogen bin, unaufhörlich (doch dazu ein andern Mal). Was passt nach Jahren des Süßigkeiten-, Fleisch-, Alkohol- oder Medienfastens nun nicht besser als in diesem Jahr 4o Tage Plastikfasten zu wagen!

Ich bin gespannt, wie gut es klappt und was ich umsetzen kann.

Plastikmüll (Febreez-Raumspray, Ü-Eier, Handcreme, Tesarolle, Sammelkarten vom Supermarkt uvm.
Anbei nur ein kleine Sammlung an Plastikmüll, den man zum Beispiel beim „Degluttern“ wegwirft.

 

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