Frühlingszeit – Bärlauchzeit

Bärlauchpesto mit Bandnudeln und Kirschtomaten
Frühling: endlich wieder Bärläuchpesto
Frühling: endlich wieder Bärläuchpesto

Auch wenn das Aprilwetter gerade wieder zwischen Schnee und Sonnenschein schwankt, so ist doch endlich wieder Frühling und somit findet man am Marktstand oder in der Gemüseauslage auch die ersten Frühlingsboten vom Feld: Spargel, Rhabarber und Bärlauch. Bevor ich also nun zum Pestoglas im Biomarkt greife (zum Thema Einwegglas habe ich mich ja auch schon hier geäußert), mache ich lieber ein frisches Bärlauchpesto selbst.

Pesto hat man dank Mixstab ja wirklich schnell gemacht, einfach mixen und danach über die frisch gekochten Nudeln, garniert mit ein paar Kirschtomaten. So hat man ein wunderbares und schnelles Frühlingsgericht und gleich ein bisschen Pesto auf Vorrat zubereitet.

Falls euch das Rezept noch interessiert, hier die Zutaten – ich hab es mehr nach Gefühl und Geschmack gemischt, daher die groben Angaben:

  • Bärlauch (aus der Ökokiste Kirchdorf), in dem Fall drei Bund

  • Parmigiano (ca. 200 gr)

  • Pecorino (ca. 150 gr)

  • Kernmischung (Pinien, Sonnenblumen, Kürbis etc.) (in etwa vier Esslöffel)

  • eine dicke Prise Salz

  • Olivenöl (ca. 200 ml)

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Schwarz oder Weiß – oder so einfach ist es wohl doch nicht!

Bisher übe ich mich ja im Plastikfasten. Warum? Naja, ganz einfach, weil man, ohne sich groß mit dem Thema auseinanderzusetzen, doch schon weiß, dass Plastik unserer Umwelt schadet. Doch je länger ich mich nun mit dem Thema „Plastikmüll reduzieren“ oder „nachhaltiger leben“ befasse, um so klarer wird mir, dass es gar nicht so einfach ist und man nicht simpel in schwarz und weiß unterteilen kann.

https://www.flickr.com/photos/michitux/5849194467/in/photolist-oU8Yz2-QRyyhQ-7GzKg6-4AEnA2-jGtLi-6X3rXU-JZtf3x-h1FCpk-9USDJt-Cz4GyK-4AJCsJ-dfpv8f-6w21J4-6G4chD-awycAS-GfP1ds-ETdmKz-GwHmi5-EZ6s5f
Quelle: Flickr Michael Hamann; BarCamp Karlsruhe Glasflasche

Mein bisheriger Weg Plastik zu vermeiden, war unter anderem auf andere Verpackungen umzusteigen: statt der Frischkäseverpackung aus dem Kühlregal, die vegane Variante „Schnittlauchaufstrich“ aus dem Glas, statt des Safts aus der Tetrapackung, die Kiste mit den Mehrwegflaschen und natürlich statt der Tomatensauce im Tetrapack, nehme ich schon lange den guten Tomatensugo in der Glasflasche.
Doch die soll eigentlich mehr schaden, denn nützen. Barbara Vorsamer schreibt in diesem Artikel in der Süddeutschen, dass es an manchen Stellen gar nicht so sinnvoll sei, Plastik zu vermeiden. Im Gespräch mit Günter Dehoust vom Öko-Institut erfährt sie, dass man eben nicht zur Sauce im Glas greifen solle, denn der „Energieverbrauch beim Transport und bei der Wiederverwertung sei bei den Kunststoffen geringer“. Wer also zum Glas im Regal greift, sollte die Transportwege im Blick haben. So berichtet der WDR in seinem Servicethema „Die Plastik-Diät“, dass nur bei Strecken unter 50 Kilometern Glas wirklich lohnender ist gegenüber dem Kunsttoff. Ansonsten schneidet die PET-Mehrwegverpackung zum Beispiel bei Säften in der Ökobilanz sogar günstiger ab. Und ob man nun zur Tomate in der Dose oder dem Einweg-Glas greift, ist ökologisch ebenbürtig.

Im Blog „Leben ohne Plastik“ befasst sich Autorin Stella ebenfalls mit den Vor- und Nachteilen von Glas gegenüber Plastik. Sie beschreibt darin unter anderem auch den Lebenszyklus der jeweiligen Verpackungen, den man immer im Kopf haben sollte. Glasmehrwegflaschen werden demnach übrigens ca. 6 Jahre verwendet und in etwas 40-50mal wieder befüllt. Dann werden sie eingeschmolzen und wieder neu verwendet.

Mein persönliches Fazit ist ehrlich gesagt noch nicht ganz abgeschlossen. Immer mehr merke ich, dass ich mich näher mit dem Thema beschäftigen muss und ich noch dazulernen kann. Eine Erkenntnis ist, dass die Dose Tomaten der Glasflasche gegenüber gar nicht so schlecht dasteht. Und über allem die goldene Regel: bio, saisonal und regional.

Eine gute Auflistung der Vor- und Nachteile der jeweiligen Verpackung (Mehrweg-PET-Flasche, Einweg-PET-Flasche, Mehrweg-Glasflasche, Einweg-Glasverpackung, Papier und Kartonage, Kreide-PET-Beutel, Polyolefine, Getränkedose, Aluminium) findet man übrigens auch hier bei co2online.de.

Am besten wäre natürlich wie immer die Variante selbermachen, doch dazu ein anderes Mal mehr.

 

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Schnupfnasen

Bei dem aktuellen Aprilwetter sind Schnupfnasen nicht weit. Wer dann Wegwerfprodukte und Verpackungsmüll meidet, greift zu den altbewährten Stofftaschentüchern. Doch für die Kindernasen sind die feinen, dünnen Taschentücher manchmal nicht strapazierfähig genug. Daher habe ich ein paar Kindertaschentüchern aus schönem Stoff und alten Mullwindeln genäht. Die halten auch den Spielplatzsandnasen stand und gefallen dem Pfälzer Mädl und dem Münchner Kindl dank der netten Tiermotive auch besser. Da ich in Sachen Nähen noch Neuling bin, eignen sich die Taschentücher auch immer schön zum Üben und das große Muc-Kind darf auch mal ganz kurz auf dem Schoß mitarbeiten.

Kindertaschentücher
Kindertaschentücher mit der kunterbunten Tierwelt

 

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Way to go!

Sehr gutes Zeichen:

Die Deutsche Bahn brüht künftig nicht nur fairen Kaffee in ihrem Bordrestaurant, sondern sie bietet auch an, dass man seinen Kaffee im eigenen Becher genießen kann.

Für jeden mitgebrachten Mehrwegbecher gibt es 20 Cent Preisnachlass auf Kaffee, Tee oder heiße Schokolade. Die Bohnen für den DB-Filterkaffee sowie Café Crème und Espresso stammen ausschließlich aus nachhaltigem Anbau; Fairtrade aus dem Hause Dallmayr. Auch die Trinkschokolade und der Eilles-Tee sind nun bio. Gute Sache.

Das freut mich gerade für längere Fahrten. Bisher konnte ich meinen schönen Putumayo-Becher aus Bambus zwar am Startbahnhof füllen lassen, aber innerhalb circa vier Stunden Zugfahrt in die Heimat gab es eigentlich keinen Refill. Schön, dass das jetzt möglich ist.

 

Pressebild zum Thema Mehrweg bei der Deutschen Bahn; Deutsche Bahn AG / Pablo Castganola
Deutsche Bahn AG / Pablo Castganola

Quelle: http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/13710918/p20170403.html

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Grillsaison eröffnet

Gemüsespieße, Lachssteak, Garnelenspieße, grüner Salat uund Bärlauchpesto

Das herrliche Frühlingswetter heute gibt es her, dass man nach den letzten Wochen der Gartenarbeit auch einmal im Garten sitzt, die Füße hochlegt und den Grill das Essen machen lässt. Am Donnerstag habe ich mit wohlwollendem Blick auf das Wochenende auf unserem Wochenmarkt am Fischstand plastikfrei eingekauft. Ich musste den leckeren Fang dennoch kurz einfrieren, da sich so frischer Fisch sonst nicht drei Tage hält. Daher gab es also Lachssteak und Garnelenspieße von Peter und Paul mit Gemüse aus der Ökokiste Kirchdorf und dem VollCorner.

 

… übrigens, neben unserem tollen Bambus-Kindergeschirr, gibt es auch eine Plastikschüssel auf dem Bild. Diese Salatschüssel haben wir zur Hochzeit geschenkt bekommen. Da ich nicht alle bisherien Plastikprodukte in unserem Leben komplett verbannt habe (mehr dazu hier), kommen sie noch ab und zu zum Einsatz.

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